Youtube ist eine der Ikonen wenn es um Web 2.0, dem Mitmachweb geht. Youporn, der erotische Ableger von Youtube ist hingegen alles andere als ein Mitmachweb, denn erstens finden sich dort nur wenige Amateurvideos und eine richtige Community findet man dort auch nicht. Torsten Kleinz von der TAZ schreibt in seinem Artikel über Youporn und was es eben nicht hält und dass die Pornoindustrie von einem Innovationstreiber des Webs zu einem Statisten verkommen ist. Schöpft die Pornoindustrie nur noch ab und überlässt die Forschung&Entwicklung im Web lieber anderen Branchen?
Wer Youporn und seine müden Ableger kennt, der kennt auch die Pornoindustrie. Immer wieder das Gleiche und so verschieden zur Realität. Herr Kleinz beschreibt die Vorgängen in den typischen Youporn-Videos wie folgt:
Ein paar Minuten Oralverkehr, dann drei bis acht verschiedene Stellungen, dann der möglichst sichtbare Samenerguss. Dazwischen gibt es Lesben-Sex für Hetero-Männer und einige Masturbations-Videos.
Es ist überspitzt, aber doch ein wenig Wahrheit dabei. Wer will sich von diesem öden Porno noch die 27. Ausgabe ansehen? Wird wirklich so Sex in den deutschen Schlafzimmern (Küchentischen, Kellern, …) betrieben? Wohl nein und die Industrie lässt sich nichts Neues einfallen. Entweder sind wir Konsumenten so einfältig, oder die Pornoindustrie gräbt sich ihr eigenes Grab.
